SY Ladiala

Greece 7.7.2018

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Meganisi Greece 7.7.2018

Ich liebe Griechenland! Je länger ich hier bin desto mehr wächst mir dieses Inselparadies ans Herz. Sind es die sehr entspannten und friedlichen (abgesehen von den Behörden) Menschen mit ihrer grossen Gastfreundschaft? Sind es die unzählig vielen ganzverschiedenen Buchten und das unglaublich klare und türkisblaue Meer? Ist es die grosse geschichtliche Vergangenheit dieses Landes? Wahrscheinlich irgendwie ein Mix von alldem.
Was mich zur Zeit ganz in den Bann zieht, sind die griechischen Götter und Helden. Odysseus voran. König von Ithaka.

Nachdem unsere Batterien in Korfu erfolgreich gewechselt wurden, segelten wir erneut in den Süden, diesmal aber weiter nach Lefkas. Sowohl das kleine feine Städtchen am Kanal, wie auch die Inselrundfahrt mit dem Mietauto waren grosse Highlights.
Die Insel Kefalonien im Süden mit dem schmucken Fiskardo und dem lebhaften Sami schlossen wir sofort in unser Herz.

Als wir auf Ithaka ankamen – da kamen wir auch bei den Göttern und Königen Griechenlands an. Nicht dass da viel vermarktet wird, im Gegenteil. Man überlässt dem Besucher Odysseus ganz für sich. Wie dem auch sei, mich ergriff diese Odysseus Mythologie. Unter anderem wahrscheinlich auch deshalb, weil wir seine Abenteuerreise besegeln werden. Die Insel der Phaiaken (=Korfu), die Meerenge von Skylla und Charybdis (Die Strasse von Messina), das Land der Laistrygonen (=Sardinien) und der Eingang von Hades (=bei der Strasse von Gibraltar).
Damit wir auch all den möglichen Gefahren und Herausforderungen auf diesem Weg gewappnet sind, haben wir ganz viel Erde von Ithaka auf unser Schiff verfrachtet. Die Kraft und den unglaublich grossen Durchhaltewillen des Odysseus steckt bestimmt darin….

Die kleine feine Atokos Insel, 9nm von Ithaka entfernt, wurde zum Mittags-schnorchel-stop. Unweit davon das hügelige Kalamos unser idyllisches Uebernachtungsankerplätzchen…kaum hatten wir es uns da gemütlich gemacht, da kam dann auch schon so eine „gefürchtete“ Flotillensegelgruppe aus Rumänien oder so. Viele Segelboote auf einem Haufen ganz nah und ganz laut. Das tote Örtchen Porte Leone wurde dann ganz schnell in eine sehr lebhafte Party verwandelt.

Mit der Insel Meganisi (hat schon ein bisschen South Pacific Flair) beenden wir unseren Ausflug in den unteren Teil den Ionischen Meeres. Über Lefkas wird es nach Korfu zurückgehen, um dann erneut die Q-Flagge zu setzen und mit der Italienischen Gastflagge S.Maria di Leuca ganz unten am Stiefelabsatz anzusteuern.